Was ist ein Westernsattel

Der Gebrauch des klassischen Westernsattels reicht in seiner Geschichte weit zurück. Ursprünglich wurde er von den spanischen Konquistadoren, welche im 16. und 17. Jahrhundert Amerika sowie die Philippinen besetzten, verwendet. Traditionell besitzen Westernsättel das charakteristische Horn, an welchem das Lasso zum Rinderfang befestigt wurde sowie zahlreiche Verzierungen. Das ursprüngliche Model bestand aus einem Holzbaum. Dieser wurde mit Rohhaut überzogen und bekam einen Aufbau aus Leder. Aufgrund seiner Beschaffenheit ist der traditionelle Westernsattel recht schwer. Meist wiegt er zehn Kilogramm oder mehr. Um das Gewicht für das Pferd zu reduzieren wurden seit dem 20. Jahrhundert Sättel entwickelt, welche den charakteristischen Eigenschaften des originalen Sattels zwar entsprachen, bei welchen aber leichtere Materialien wie Kunststoff verwendet wurden.

Durch die breite Auflagefläche des Westernsattels verteilt sich das Gewicht optimal auf dem Pferderücken. Westernsättel sind sowohl für den Reiter als auch für seinen vierbeinigen Partner bequem. Neben den traditionellen Westernreitern, wissen auch Freizeitreiter die Vorzüge dieses Sattels immer mehr zu schätzen, da er sich hervorragend für längere Ritte eignet. Damit der Sattel den bestmöglichen Komfort bieten kann, ist es wichtig, ihn entsprechend der Form des Pferderückens anzupassen. Grundsätzlich gelten die Rassenangaben nur als Richtlinien. Es ist durchaus sinnvoll den Westernsattel von einem Experten individuell an das Pferd anpassen zu lassen. Ein Sattel, der Pferd und Reiter ideal passt sorgt für den größten Reitspaß auf einem der traditionellsten und bequemsten Sättel der Welt.
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