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Vom Pony-Reiter
zum erfolgreichen
bayerischen Spring-Crack   

Früher beim RV Ostönnen aktiv – „Andreas Brenner"


Erfolgreich auf bayerischen und nationalen Springturnieren unterwegs (Foto: privat )
Text: Eberhard Holin

In schöner Aufmachung berichtet das Magazin "Bayerns Pferde" in seiner Ausgabe vom Dezember 2008 auf den Seiten 30-31 über den „Ausnahmereiter Andreas Brenner“. Als Spezialist für Mächtigkeitsspringen und als Ausbildungsexperte mit einem „besonderen Händchen für schwierige Pferde“ hat er sich nicht nur in Bayern einen guten Namen gemacht.

Andreas Brenner wurde 1973 in Arnsberg geboren. Seine Kinderjahre verlebte er in Soest. Er wurde Mitglied im Reit- und Fahrverein Ostönnen e.V. Seine reiterliche Laufbahn begann er auf dem Dülmener Pony-Hengst "Marco". Später kam die Reitpony-Stute "Gaby" hinzu, mit der er seine ersten Schleifen in Reiterwettbewerben und in Dressur- und Springprüfungen der Klasse E sammelte. Mit den Deutschen Reitponys "Nachtschwärmer" von Nansen und "New Fashion" von Nobelprinz erzielte er 10 Siege der Kl. M gegen Großpferde. Er besuchte Turniere in ganz Westfalen und in Niedersachsen. Bald folgten die beiden westfälischen Warmblutpferde "Fee" und "Romina". Mit 16 Jahren startete er erfolgreich mit verschiedenen Großpferden in Prüfungen der Klasse M. Mit großem zeitlichen Aufwand auch für seine Eltern trainierte er bei der bekannten westfälischen Springreiterin Corinna Meins in Hamm und bei Landestrainer Klaus Reinacher in Dortmund.


Ponyreiter des RV Ostönnen am Reitertag 07.02.1988 in der Ostönner Abreitehalle
v.li. Silke Sievert auf David, Andreas Brenner auf Gabi, Sylvia Sievert auf Rocco,
Bettina Holin auf Sabrina (Foto: Eberhard Holin)


Sieger beim Mannschaftsspringen um den Wanderpokal des RV Oeventrop im Mai1991, v.li. Andreas Brenner, Markus Plöger, Dominik Schäfers, Hubertus Fisch
im Vereinslokal Frank Sievert, Ostönnen (Foto: Eberhard Holin)

1992 u. 1993 wurde er Soester Kreismeister im Springen, 1993 Dritter beim Bundesschampionat der Springponys in Mannheim. Ab August 1993 absolvierte der ehemalige Schüler des Hubert-Schwartz-Berufskollegs in Soest die Ausbildung zum Pferdewirt, Schwerpunkt Reiten, bei dem international bekannten Lars Nieberg auf dem Gestüt Wäldershausen in Homberg-Ohm/Hessen. Auf Anhieb errang er 1994 den Titel Hessischer Meister bei den Jungen Reitern (19-21 Jahre). Die Meisterschaft bestand aus einem Springen der Kl. M/A und zwei S-Springen. 1995 wurde er Hessischer Meister bei den Senioren. Wegen seiner Siege in Springprüfungen der Kl.S wurde ihm schon 1995 das Goldene Reitabzeichen verliehen. 1996 beendete er erfolgreich seine Lehre als Pferdewirt. 1997 errang er den Titel des Hessischen Vize-Meisters bei den Senioren. Schon 1997 erzielte er 17 Siege in Prüfungen der Klasse S und ca. 130 weitere S-Platzierungen.


Andreas Brenner mit dem 18-jährigen Reitponywallach seiner Tochter „Dandyboy“
aus seiner früheren Reitponystute Gaby x Durello (Foto: privat)

Nach Zwischenstationen in Hessen und im Rheinland wechselte er 1999 nach Bayern. Im Jahr 2000 wurde er Dritter der Bayerischen Meisterschaften und 2003 Bayerischer Meister und Sieger im Bayernchampionat. 2007 errang er zum zweitenmal die Bronzemedaille bei den Bayerischen Meisterschaften. Sehr erfolgreich ist er jedes Jahr in den Qualifikationsprüfungen des Bayernchampionats unterwegs. Im Jahr 2008 siegte er in dieser Veranstaltungsreihe in drei von vier Qualifikationsprüfungen.

Andreas Brenner hatte sich 1999 selbstständig gemacht. Von 2001-2005 fungierte er sehr erfolgreich als Bayerischer Landesjugendtrainer. Bis 2007 betrieb er einen Reit- und Ausbildungsstall in Nördlingen/Bayern. Anschließend übernahm er einen Reit- und Ausbildungsstall in 91567 Herrieden bei Ansbach mit zur Zeit 25 Pferden. Seit Jahren startet der erfolgreiche Springreiter für den RV St. Georg Nördlingen.

Lt. offizieller Angaben der FN hat Andreas Brenner im Zeitraum vom 01.01.2007 bis zum 29.10.2008 554 Platzierungen erzielt, darunter 83 Siege in den verschiedenen Kategorien der Klasse M und 132 Platzierungen in den unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden der Klasse S, darunter 36 Siege (18 in SPR S, 13 in SPRS1*, 5 in SPRS2*). Dazu kommen noch 3 Siege beim CDI in Lamprechtshausen (Österreich/Salzburgerland) in RS4 und ein dritter Platz in RS4. In der aktuellen Punkteliste 2008 der FN liegt er auf Platz 88, einen Platz hinter Lutz Gripshöver vom RV St. Georg Werne, und drei Plätze vor Hugo Simon (91.Pl.).

Weitere Informationen auf www.sportpferde-brenner.com


Andreas Brenner mit seiner 7-jährigen Tochter Anna-Sophie
auf seiner Triumph Speed Triple (Foto: privat)