| |
|
Trotz widrigen Wetters
Auch mit dem zweiten „Fürstenauer Frühling“
ist dem RFV Fürstenau
ein großer Wurf gelungen |
| Text und Fotos von Eberhard Holin |
| |

Christoph Sandmann v. PSG Läden fährt dem Sieg entgegen |
|
Vom 20. bis 23. April hatte der RFV Fürstenau erneut zu einem Fahr-Festival der gehobenen Klasse geladen. Über 110 Zwei- und Vierspänner-Ponys und -Großpferde waren der Einladung zu dem national und international ausgeschriebenen Fahrturnier gefolgt, um auf M- und S-Ebene gegeneinander zu konkurrieren. Die Kombi-Prüfung S für Großpferde-Vierspänner galt als Einlaufprüfung für das CHIO Aachen und die entsprechende Prüfung für Großpferde Zweispänner wurde als Sichtung für den Donau-Alpenpokal (DAP) gewertet, der alle zwei Jahre als inoffizielle Europa-Meisterschaft veranstaltet wird. Außerdem zählte das Fürstenauer Turnier als erste Wertungsprüfung für den Nord-West-Deutschen Supercup, die zu Beginn der grünen Saison im Gegensatz zu den Wertungsturnieren in Wettringen, Herford und Stemwede auf M-Ebene ausgefahren wurde. Die Pony-Zwei- und Vierspänner konkurrierten auf nationaler Ebene.
So waren sie denn auch alle gekommen, angefangen von Christoph Sandmann vom PSG Lähden, Rainer Duen vom RFC Thüle bis hin zur nationalen Creme der Pony-Vierspänner, die sich auch international seit Jahren den besten Ruf erworben hat, wie die Westfalen Tobias Bücker, Emsdetten, Martin Thiemann, Saerbeck und Gerhard Gerich aus Klötze, Sachsen-Anhalt. Natürlich waren auf dem ersten großen Freiland-Turnier zu Beginn der Fahrsaison zahlreiche weitere amtierende oder frühere deutsche und Landesmeister angetreten, die in den vergangenen Jahren sowohl aus Einzelwertungen als auch aus Mannschaftswettbewerben zahlreiche Medaillen aus dem Ausland von großen internationalen Turnieren mit nach Hause gebracht haben. Klar, dass bei diesem Aufmarsch an potentiellen Siegern auch die beiden Bundestrainer Ewald Meier (Vierspänner) und Eckhard Meyer (Zweispänner) nicht fehlen durften, um sich persönlich über den Leistungsstand ihrer nahezu komplett angereisten Kader-Mitglieder zu informieren.
|
Die Prüfungen für Großpferde
Christoph Sandmann knapp vor Rainer Duen
Schon im Vorfeld der Veranstaltung freuten sich die Insider auf das Aufeinandertreffen von Christoph Sandmann, Deutscher Meister der Großpferde-Vierspänner 1999 und 2005 und Rainer Duen, Deutscher Meister der Jahre 1997 und 2004. Der amtierende Meister Christoph Sandmann hat bei Deutschen Meisterschaften in der Einzelwertung für Vierspänner zusätzlich zu seinen Goldmedaillen 7mal die Silber- und 2mal eine Bronzemedaille errungen und sein starker Konkurrent aus Thüle zusätzlich 3mal die Bronzemedaille. Rainer Duen ist im Augenblick mit 10 einsatzfähigen S-Pferden so gut besetzt, dass er in Fürstenau gleich mit zwei Gespannen antreten konnte. Bereits in der Dressur begann das Kopf-an-Kopf-Rennen. Christoph Sandmann holte sich in dieser Prüfung den ersten und Rainer Duen den zweiten Platz, auch in der Marathonprüfung dasselbe Ergebnis. Im direkten Vergleich hatten beide Kontrahenten in jeweils 3 Hindernissen die Nase vorn. Gleichwohl konnte der Championatsfahrer aus Lähden einen Gesamtvorsprung von nur 0,74 Punkten herausfahren, der ihm letztendlich den Gesamtsieg in der Kombi-Prüfung sicherte, trotz eines 4.Platzes beim Hindernisfahren. Wenn beide Fahrer im Gelände unterwegs sind, gehört es schon lange zum gewohnten Bild, dass Scharen von Zuschauern ihre Favoriten von Hindernis zu Hindernis begleiten. Mit seinem zweiten Gespann kam Rainer Duen in der Kombi immerhin noch auf den 5. Platz.

Rainer Duen v. RFC Thüle e.V. sicherte sich in der Kombi Kl.S den 2.Platz |
Ergebnis Kombinierte Prüfung Vierspänner-Pferde Kl. S: 1.Pl. Christoph Sandmann 117,91 P. (1. Dressur, 1. Marathon, 4. Hindernisf.); 2.Pl. Rainer Duen 120,78 P. (2. Dressur, 2. Gelände, 1. Hindernisf.); 3.Pl. Raphael Tobias 155,49 P. (6. Dressur, 6. Gelände, 3. Hindernisf.); 4.Pl. Michael Quinkler 159,97 P. (5. Dressur, 7. Gelände, 7. Hindernisf.); 5. Pl. Rainer Duen 161,60 P. (4. Dressur, 11. Gelände, 6. Hindernisf.)
Detlef Böhlmann siegte vor Reinhard Burggraf
Auch die Einzelprüfungen der Kombi der Zweispänner Kl.S fanden beim Publikum großes Interesse. Auch hier gab es in der Gesamtabrechnung wieder eine knappe Differenz von 1,12 Punkten zwischen dem Erstplatzierten Detlef Böhlmann vom RFV Estetal e.V./Hannover-Bremen, und dem Zweitplatzierten Reinhard Burggraf von der Fahrergilde Müllerbrot Isartal/Bayern.
Reinhard Burggraf, Mitglied des Championats-kaders, war bereits 1986 zum ersten Mal bayerischer Meister der Zweispännerfahrer und 2003 Deutscher Meister. |

Detlef Böhlmann v. RFV Estetal, Sieger der Kombi Kl.S |
Lobend äußerte sich Bundestrainer Eckard Meyer u.a. über die Leistungen seiner Kaderfahrer Rudolf Huber vom FRV Hagewede e.V/Hannover-Bremen (1.Pl. im Gelände), und über Hans-Georg Schröder vom RFV Bütow/Mecklenburg (2.Pl. im Gelände). Auch Adolf Fischer vom PSG Lähden e.V./Weser-Ems, Groom und Schwager von Christoph Sandmann, fiel dem Bundestrainer durch seine guten Leistungen auf. 18 Gespanne waren in der Kombi-Prüfung gewertet worden.
Ergebnis Kombinierte Prüfung Zweispänner-Pferde Kl. S: 1.Pl. Detlef Böhlmann 114,32 P. (3. Dressur, 4. Gelände, 3. Hindernisf.); 2.Pl. Reinhard Burggraf 115,44 P. (1. Dressur, 5. Gelände, 6. Hindernisf.); 3.Pl. Rudolf Huber 120,27 P. (6. Dressur, 1. Gelände, 4. Hindernisf.); 4.Pl. Adolf Fischer 121,42 P. (9. Dressur, 3. Gelände, 2. Hindernisf.); 5. Pl. Karin Schitterle 126,68 P. (4. Dressur, 8. Gelände, 11. Hindernisf.)
Ergebnis Kombinierte Prüfung Zweispänner-Pferde Kl. M: 1.Pl. Martin Wörtmann 117,78 P. ( 4. Dressur, 5. Gelände, 6. Hindernisf.); 2.Pl. Rudolf Blechschmidt 119,45 P. (1. Dressur, 14. Gelände, 13. Hindernisf.); 3.Pl. August Gründker 120,09 P. (3. Dressur, 6. Gelände, 10. Hindernisf.); 4.Pl. Eckhard Behm 121,27 P. (14. Dressur, 1. Gelände, 2. Hindernisf.); 5.Pl. Heinrich Kemper 122,41 P. (2. Dressur, 3. Gelände, 16. Hindernisf.)
|
Die Pony-Prüfungen
Der Wettkampf der Pony-Viererzüge sollte auch in diesem Jahr der Höhepunkt der Pony-Prüfungen werden. Nach dem Wechsel von Dirk Gerkens ins Lager der Großpferde-Fahrer sortiert sich die Creme der Vierspänner neu. Vom 9.- 11.Juni gibt es beim PSG Lähden für die Pony-Fahrer ein weiteres Stelldichein. Vom 3.-6.August werden in Riesenbeck die Deutschen Meisterschaften ausgefahren und vom 21.- 24.September in Greven die NRW-Meisterschaften. In Vorbereitung auf diese wichtigen Ereignisse konnte man davon ausgehen, dass in Fürstenau gut vorbereitete Gespanne und hochmotivierte Fahrer antreten würden. Zudem ist der RFV Fürstenau seit Anfang 2005 der Heimatverein von Karl-Heinz Wanstraht, der als Lokalmatador vor heimischem Publikum mit den Welsh-B-Ponys von Wolfgang Berning sicher hochgesteckte Ziele verfolgte.

Diethelm Kneifel v. RFV Wunstorf siegte in der Pony-Vierspänner-Kombi Kl.S |

Steffen Abicht v. RFV ST. Georg Löbnitz e.V. Pl.5 beim Hindernisfahren |
Diethelm Kneifel vor Abel Unmüßig
Die Einzelprüfungen der Kombi-Pony-Vierspänner S versprachen nicht nur unter sportlichen Aspekten der Publikumsmagnet zu werden, waren doch hier Vertreter der in Deutschland gezogenen Pony-Rassen am Start, angefangen von den Deutschen Reitponys, den Haflingern, Fjord-Pferden bis hin zu Welsh-Bs- Cs und Welsh-Cobs. In der Dressur setzte sich Dr.Dirk Timmerman vom Hadler RC Altenbruch mit seinem Pony-Mix-Gespann (2 Haflinger/2 Welsh-Cobs) auf den ersten Platz, gefolgt von Gerhard Gerich vom RV Klötze mit DR-Ponys und Abel Unmüßig vom RFV St. Märgen/BaWü mit seinen bekannten Haflingern. Auf dem 4. Platz folgte Diethelm Kneifel vom RFV Wunstorf. Es schlossen sich an Steffen Abicht, Tobias Bücker, Dr.Dirk Sonntag, Thomas Köppen und Martin Thiemann. In der Geländeprüfung ging Abel Unmüßig als erster Fahrer auf die Strecke. Als zweiter Starter konnte Karl-Heinz Wanstraht das Feld seiner Konkurrenten nicht von hinten aufrollen. So musste er denn gleich zu Beginn der Prüfung viel riskieren und alle Kräfte auf eine Karte setzen, denn mit Gerhard Gerich und Martin Thiemann saßen ihm zwei ausgewiesene Geländespezialisten im Nacken, die nicht wegen einer gemütlichen Kaffee-Tour nach Fürstenau gekommen waren. Im Sportteil der Lokalzeitung war über den „Gelände-Ritt“ des 47jährigen Silomeisters aus dem Bramscher Hafen Folgendes zu lesen:
|
| „Lokalmatador Karl-Heinz Wanstraht lenkte seinen pfeilschnellen Pony-Viererzug mit traumhafter Sicherheit durch die sechs Hindernisse und verwies den Mannschaftsweltmeister und Championatskaderfahrer Martin Thiemann (Saerbeck) um 0,32 Punkte auf Platz zwei. `Turbo-Gerhard` (Gerhard Gerich) vom RV Klötze, sonst einer der stärksten Geländekutscher Deutschlands, lag nur 0,36 Punkte (auf Wanstraht, Zusatz) zurück.“ |

Lokalmatador Karl-Heinz Wanstraht siegte im Gelände |
| Zwischen Martin Thiemann und Gerhard Gerich lag in der Geländeprüfung die winzige Differenz von 0,04 Punkten. Die Zahlenangaben machen die Spannung und Dramatik deutlich, die der Kampf um den Sieg erzeugte.So wanderten denn auch bei dieser Prüfung wieder Massen von Zuschauern eifrig quer durchs Gelände, um hautnah ihre Matadore bei der Durchfahrt durch die Hindernisse zu erleben. |
|

Abel Unmüßig kam auf den 6. Platz im Gelände |
|

Thomas Köppen v. PF Offenthal/Hessen im Gelände |
|
Ergebnis der Kombinierten Prüfung Vierspänner-Pony Kl. S:
1
|
Diethelm Kneifel 119,19 Punkte
(4. Dressur,
4. Gelände, 2. Hindernisf.) |

Für Martin Thiemann v. RV St.Georg Saerbeck
Platz 2 im Gelände |
| 2. |
Abel Unmüßig 125,07 Punkte
(3. Dressur, 6. Gelände, 5. Hindernisf.) |
| 3. |
Martin Thiemann 126,24 Punkte
(9. Dressur, 2. Gelände, 1.Hindernisf.) |
| 4. |
Gerhard Gerich 126,88 Punkte
(2. Dressur, 3. Gelände, 14. Hindernisf.) |
| 5. |
Steffen Abicht 128,19 Punkte
(5. Dressur, 5. Gelände, 3. Hindernisf.) |
Dr.Dirk Timmermann,
Karl-Heinz Wanstraht,
Tobias Bücker. |
Franz Josef Lehmkuhl vor Arndt Lörcher
Für die Liebhaber des Pony-Fahrsports gerieten auch die Einzelprüfungen der Kombi Zweispänner-Pony S zu besonderen Erlebnissen. In dieser Prüfung konkurrierten hoch erfolgreiche Fahrer um die Medaillenränge, wie z.B. Peter Borgmann vom RFV Holdorf, Mitglied der Goldmedaillen-Mannschaft bei den Weltmeisterschaften 2003 und 2005, außerdem Gewinner der Bronze-Medaille bei den Deutschen Meisterschaften 2003; Franz-Josef Lehmkuhl vom RV Emsdetten, Mitglied der Gold-Mannschaft bei den Weltmeisterschaften 2005 mit Night Moon, 4. Pl. in der Einzelwertung (2sp.) 2003, Deutscher
Meister Pony-Zweispänner 2001, Silber-Medaille 1999 und 2000, Bronze-Medaille 2002; Arndt Lörcher vom FSV Fümmelsee, bekannter Pony-Zweispännerfahrer, Deutscher Meister 2004 und 2005, Silber-Medaille 2003, Bronze-Medaille 1999 usw.

Franz-Josef Lehmkuhl v. RV Emsdetten,
Sieger der Pony-Zweispänner Kl.S |

Arndt Lörcher v. FSV Fümmelse beim Hindernisfahren |
Ergebnis der Kombinierten Prüfung Zweispänner-Pony Kl.S:
1.Pl. Franz-Josef Lehmkuhl 106,32 P. (4. Dressur, 5. Gelände, 2. Hindernisf.); 2.Pl. Arndt Lörcher 107,85 P. (1. Dressur, 4. Gelände, 11. Hindernisf.); 3.Pl. Lars Heidotting 108,58 P. (4. Dressur, 9. Gelände, 6. Hindernisf.); 4.Pl. Peter Borgmann 111,25 P. (3. Dressur, 7. Gelände, 8. Hindernisf.); 5.Pl. Stephan Koch 111,41 P. (2 Dressur, 11.Gelände, 5. Hindernisf.), Daniel Schneiders, Bernhard Riesterer, Lang Ralph, Dennis Schneiders
Im Verlauf der Geländeprüfungen sollte sich besonders die Wasserdurchfahrt zu einem besonderen Anziehungspunkt für das Publikum entwickeln. Für einige Zeitgenossen hat es besondere Reize, wenn unmittelbar vor dem Eintritt in den Wassergraben - auf schiefer Ebene - schon mal der Schwerpunkt einer Kutsche plötzlich aus der Senkrechten rutscht und dann die Pferde die Kutsche im Wasser in Seitenlage weiter transportieren.
|
Durch zusätzliche Team-Wertung weitere Mobilisierungseffekte
Von Dr. Ansgar Peiß und Wolfgang Berning stammt die Idee, für die Gespanne zusätzlich zu den Preisgeldern nach LPO und den üblichen Sonder- und Ehrenpreisen eine weitere „Verdienstmöglichkeit“ zu schaffen. Es wurde eine „Teamwertung“ konzipiert und in Fürstenau wurde sie aus der Taufe gehoben.
Teilnehmer des Teams:
1 Großpferde-Vierspänner
1 Pony-Vierspänner
1 Großpferde-Zweispänner(S)
1 Pony-Zweispänner(S)
1 Großpferde-Zweispänner(M). |
Die einzelnen Teams stellten sich vor Beginn des Turniers selbst zusammen. Für jedes Team durften höchstens zwei Kaderfahrer gemeldet werden. Die erreichten Platzierungen in den Teildisziplinen Dressur, Gelände, Hindernisfahren wurden addiert und das Team mit der niedrigsten Gesamtplatzzahl wurde Sieger. In der Regel sorgt eine Mannschaftswertung immer für eine Stärkung der Teamzugehörigkeit, insbesondere, wenn verschiedene Anspannungsvarianten in ein Team integriert sind Die Teams trugen verschiedene Namen, z.B. Team Sandmann, Team Berning, aber auch reizvolle Fantasie-Bezeichnungen wie „Dat Rheinland kütt“ oder „die Anrheiner“ fanden sich. Außerdem wurden „Teamführer“ benannt. So führte Daniel Schneiders das Team Sandmann und Babette Lehmkuhl das Team „Die Fünf“. Das als Sieger platzierte Team erhielt 3000 Euro (600 Euro für jedes Gespann), das auf den zweiten Platz platzierte 2000 Euro (400 Euro für jedes Gespann), das Team auf dem dritten Platz 1000 Euro usw. Neben diesen Zuwendungen erhielten die siegreichen Fahrer die üblichen Preisgelder nach LPO. Diese Neuregelung setzt sicher innerhalb des Fahrerlager neue Mobilisierungseffekte frei. Für die Zukunft bietet sich bei dieser neuen Prüfung die Möglichkeit, dass die Teams längere Zeit zusammenbleiben und potente Sponsoren längerfristig ihren Namen für die Teams und die entsprechenden Finanzmittel für die Teamwertung zur Verfügung stellen. So könnten weitere notwendige Werbemittel in den Fahrsport fließen. In Fürstenau beteiligten sich 11 Teams an dieser Wertung.
Ergebnisse Mannschaftswertung: 1.Pl. Team „Sandmann“ (Sandmann, Huber, Schneiders Daniel, Gerich, Kemper); 2.Pl. Team „Die Fünf“ (Lehmkuhl, Thiemann, Tobias Raphael, Schröder, Schücker); 3.Pl. Team „Schröder“ (Böhlmann, Wörtmann, Timmermann, Swiezynski, Schröder Johannes). Auch das Team Berning erreichte den 3.Pl. Wegen des besseren Dressurergebnisses wurde jedoch das Preisgeld an das Team Schröder vergeben.

Für Daniel Schneiders vom RFV Neuenkirchen-Bramsche
6. Platz in der Pony-Zweispänner Kl. S |
|
Ausblick
Der RVF Fürstenau hat auch den zweiten Fürstenauer Frühling im Rahmen seiner Möglichkeiten bestens über die Bühne gebracht. Diese Feststellung gilt besonders für die Turnier-Organisation und für das allgemeine sportliche und auch gesellige Ambiente, ohne die eine Veranstaltung dieser Größenordnung nicht durchführbar ist. Mit der „Teamwertung“ scheute sich der Veranstalter auch nicht, neue vielversprechende Wege zu gehen. Fahrer und Zuschauer fühlten sich in jeder Hinsicht gut aufgehoben und zuvorkommend bedient. Mit dieser erneut hervorragenden Leistung haben der Reit- und Fahrverein und die Gemeinde Fürstenau den Beweis geliefert, dass sich Fürstenau zu einer ersten Adresse im bundesweiten Fahrsport etabliert hat.
Nun hat aber auch der tagelange Regen die Grenzen des Fahr- und des Lagerplatzes deutlich gemacht. Ohne die schwierigen Bodenverhältnisse wäre das Turnier in jeder Beziehung absolut top gewesen. Das bedeutet, dass hier für den Verein und die Gemeinde etc. noch manche Kräfte zu mobilisieren sind, um in Zukunft die schlecht beeinflussbaren Natur-Risiken besser zu minimieren. Der ganzen Region, der Gemeinde, dem Verein und den vielen ehrenamtlichen Helfern kann bei diesen Bemühungen nur Erfolg gewünscht werden.
Eberhard Holin
|
|