Bestialische Variante
In den genannten westfälischen Gegenden hat sich seit 2002 eine neue bestialische Variante aufgetan. Der Täter vergreift sich fast ausschließlich an hoch trächtigen Shetty-Stuten, vorzugsweise an Füchsen. Entweder bricht er in eingezäunte Wiesen ein – viele Shettys werden im Offenstall gehalten – oder auch in geschlossene Ställe, führt die Tiere zu einsam gelegenen Feldern oder Scheunen, in einem Fall legte er einen Weg von 5 km zurück Dort versucht er mit stumpfen Einwirkungen die vorzeitige Geburt der Föten herbeizuführen. Teilweise gelang ihm das, manchmal auch nicht.

In tierärztlichen Untersuchungsbefunden ist zu lesen:

Im Internet findet sich folgender Bericht
SoKo-AZNr. 11032005A-007-0126
*Soko-Pferd, Bereich: D-33415 NRW Verl OT Kaunitz – Weide
vs. Tatzeit Freitag 11.03.2005, 20.00 Uhr zu SA 12.03.2005 07.30 Uhr
Eingeliefert von SOKO-Admin – Polizeipressebestätigt

2 Zwergeselstuten getötet (siehe oben)


Mini-Shetty-Fohlen
als trächtige Stute von Triebtäter bedroht.

Bei dem Verursacher dieser Übergriffe scheint es sich um einen erheblich gestörten Triebtäter mit einer erheblichen sadistischen Komponente zu handeln, der über Ortskenntnisse verfügt und im Umgang mit Ponys nicht unerfahren ist. Vorzugsweise wird er in den Nächten von Wochenenden oder verlängerten Wochenenden aktiv.

Was ist zu tun?
Am 01.04.2005 trafen sich betroffene Shetty-ZüchterInnen auf dem Mini-Shetty-Gestüt „Soestblick“ in Soest, um über Schutzmaßnahmen etc. zu beraten. Besonders gefährdet sind Tiere auf abgelegenen Koppeln, in Offenställen oder auch auf Wiesen und in Ställen in örtlichen Randbereichen, besonders des Nachts.

Die Bevölkerung wird aufgerufen:

Kontaktanschriften


Kleine Ponys vom Menschen attackiert

Der 12-jährige Mini-Shetty-Hengst Dacapo von einem Triebtäter erschlagen
Trächtige Shetty-Stuten schwer verletzt und getötet

von Eberhard Holin

Es ist kaum zu glauben: Seit dem Jahr 2002 wurden in den Bereichen Verl-Kaunitz, Lippstadt und Soest immer wieder Shetty-Stuten gefunden, die aufgrund schwerster stumpfer Einwirkungen im Genitalbereich entweder schon am Tatort getötet wurden oder aber wegen der Schwere der Verletzungen eingeschläfert werden mussten.

Schon immer hat es menschliche Übergriffe auf Pferde und Ponys gegeben. In den letzten Jahren machten die Attacken von „Pferderippern“ besonders in Niedersachsen von sich reden. Aber auch in anderen Bundesländern kommt es gegenüber Pferden immer wieder durch extrem sadistisches menschliches Verhalten zu schweren Verletzungen und häufig zum Tod der wehrlosen Tiere.

„Ponyschänder“
in Westfalen unterwegs